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Olympionikin auf dem Rabenberg

Die Bronzemedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele 2004, Annett Böhm war Gast beim Judo-Festival auf dem Rabenberg. Die 42 Jahre alte Sportlöwin hat zusammen mit Landestrainer Frederick Jäde eine Judo-Einheit der U13 geleitet. Zu diesem Lehrgang wurden alle Platzierten der Landesmeisterschaften eingeladen, darunter waren auch fünf Sportler und Sportlerinnen von den Leipziger Sportlöwen.

„Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mal wieder auf der Matte zu stehen und mein Wissen an den Nachwuchs weiterzugeben. Diese talentierten Kinder sind die sportliche Zukunft und es war eine Freude zu sehen, wie sie die neuen Techniken ausprobiert haben. Auch turnerisch haben mich einige Kinder verblüfft. Frederick [Jäde] hat da ein tolle Truppe. Ich freue mich auch, dass fünf Judoka aus unserem Verein dabei waren.“

Für Anna Reitmann, Hannes Vossler, Emil Tischler, Alba Koch, Kira Nöller stand ein abwechslungsreiches und anstrengendes Programm auf dem Trainingsplan. Es war für die U13 der erste Lehrgang seit der Corona-Pandemie und auch das erste mal im Sportpark Rabenberg.

Auch für Hannes Vossler war es das erste Trainingslager mit der Landesauswahl.

„Die Zeit auf dem Rabenberg hat super viel Spaß gemacht und war sehr abwechslungsreich. Besonders cool fand ich, dass wir intensiv an einer Technik geübt und gefeilt haben. Wir haben verschiedene Situationen nachgestellt und versucht, diese Technik dann anzuwenden. In Erinnerung bleibt auch der Teamwettkampf am ersten Tag.“

Abseits der Tatami gab es noch ein anderes wichtiges Ereignis. Der Judo-Verband Sachsen hat den Förderverein “Freunde und Förderer des sächsischen Judosports” gegründet. Dieser soll zukünftig Judo in Sachsen unterstützen. Annett Böhm wird die Schirmherrschaft des neu gegründeten Fördervereins übernehmen.

„Als mich der JVS Präsident Frank Nitzel und Schatzmeister Lutz Pitsch gefragt haben, habe ich sofort ja gesagt. Ein Förderverein hat einfach viel mehr Möglichkeiten Gelder und Spenden zu beschaffen, als der Verband. Ich unterstütze das Projekt sehr gern, da ich weiß, dass es dem Judo-Sport zugute kommt und junge Talente gefördert werden.“