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Sportlöwinnen gewinnen beim „Deadly Dozen“ – Platz 1 im Teamformat 4 for 4

Der „Deadly Dozen“ ist ein hochintensives Wettkampfformat, das sich an aktuellen Trends im Functional Fitness orientiert – vergleichbar mit Formaten wie HYROX. Zwölf fordernde Challenges werden jeweils mit 400-Meter-Läufen kombiniert. Die permanente Abfolge aus Kraftbelastung und Lauf sorgt für eine außergewöhnlich hohe Gesamtbeanspruchung ohne echte Erholungsphasen.

Die Stationen verlangen ein breites athletisches Profil: Maximalkraft, Kraftausdauer, Laufleistung und mentale Stabilität greifen ineinander. Unter Vorermüdung müssen Übungen sauber und effizient ausgeführt werden – ein entscheidender Faktor, der dieses Format deutlich von klassischen Trainings- oder Wettkampfformen abhebt.

Das Event fand in Leipzig statt. Für die Leipziger Sportlöwen gingen Emilie Schulz, Maya Zippel, Lilo Barich und Saskia Rose im Teamformat „4 for 4“ an den Start. In dieser Staffelvariante wird die Gesamtbelastung innerhalb des Teams aufgeteilt, sodass jede Athletin gezielt ihre Stärken einbringen kann. Neben der individuellen Leistungsfähigkeit ist die taktische Aufgabenverteilung ein zentraler Erfolgsfaktor.

In einer Gesamtzeit von 52:32 Minuten sicherten sich die vier Sportlöwinnen souverän den 1. Platz in der Kategorie der Vierer-Frauenteams.

Bemerkenswert ist die Ausgangslage: Eine spezifische Vorbereitung auf dieses Format fand nicht statt. Zwar verfügen alle vier als Trainerinnen über eine sehr gute athletische Basis – Saskia Rose zusätzlich als Fitnesstrainerin – dennoch stellt der „Deadly Dozen“ mit seiner Intensität und Struktur ein deutlich höheres Belastungsniveau dar als der gewohnte Trainingsalltag.

Saskia Rose ordnete die Bedingungen klar ein: Die Belastung lag bei „10 von 10“, vor allem durch die Sonne und die zusätzlichen äußeren Faktoren. Gleichzeitig fiel der Erlebnisfaktor etwas geringer aus als erhofft. Durch einen sehr späten Start waren die vier oft allein auf der Strecke und an den Stationen, wodurch der direkte Vergleich mit anderen Teams und die typische Wettkampfdynamik weitgehend fehlten.

Was die vier Sportlöwinnen an diesem Tag geleistet haben, ist alles andere als selbstverständlich. Ohne spezifische Vorbereitung ein derart intensives Wettkampfformat anzugehen und es dann auch noch erfolgreich zu bestreiten, zeugt von großer körperlicher Stärke, hoher Belastbarkeit und einem ausgeprägten Teamverständnis. Gleichzeitig stand – unabhängig von der extremen Beanspruchung – vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Die vier verbrachten einen intensiven, aber rundum gelungenen sportlichen Nachmittag, der weit über das Ergebnis hinausgeht. Genau solche Aktivitäten außerhalb des Judotrainings sind für die Entwicklung als Team von großer Bedeutung. Der Verein unterstützt dieses Engagement bewusst – auch durch kleine Zeichen wie die gemeinsamen T-Shirts – und fördert solche Teambuilding-Maßnahmen sehr gern. Umso schöner ist es, wenn aus diesem Miteinander nicht nur ein besonderes Erlebnis, sondern am Ende auch ein erster Platz entsteht.

Letztes Update: 4. Mai 2026