Spitzenreiter setzten sich durch

Am vergangenen Wochenende fand der dritte und zugleich vorletzte Kampftag der Verbandsliga in Chemnitz statt. Eine siebenköpfige Auswahl versuchte gegen den Tabellenführer Dresden und den Tabellenzweiten Chemnitz die Kohlen aus dem Feuer zu holen. In der ersten Begegnung standen wir dem Primus der Liga gegenüber. Alle taktischen Aufstellungsmöglichkeiten fanden gegen den Gegner aus Dresden zu keinem Erfolg. Am Ende  konnten einzig Johannes Wiegand und Franz Geisler beim 2:5 für Dresden die Matte als Sieger verlassen.

Nun galt es gegen Chemnitz den ersehnten Punktgewinn zu feiern. Leider war auch hier das Glück heut kein Freund unserer Mannschaft. Der Punktegarant und Sieger aus dem ersten Kampf Franz Geisler, wurde in der Gewichtsklasse -100 kg nicht für seinen unermüdlichen Kampfgeist und offensive Kampfesweise belohnt und musste sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Halbleichtgewichtler Sebastian Schlett versuchte seine unnötige Niederlage aus dem ersten Durchgang wieder wett zu machen und begann furios. Nach mehreren gelungenen Angriffen im Stand, beförderte er seinen Gegner in eine schier sichere Festhalte. Nach einer ungewöhnlich langen Haltezeit, nach 25 Sekunden wäre der Kampf beendet und gewonnen, konnte sich der Chemnitzer Judoka nach sehr langer Zeit aus der Festhalte befreien. Ungläubige Blicke, ratlose Augen und ein irritierter Judoka auf der Matte waren die Folge. Im Anschluss folgte noch eine fragwürdige Abtauchtechnik des Gegners und schon stand der Punkt auf dem Konto der Chemnitzer. Wiedereinmal konnte sich die Mannschaft auf die Dienste von Johannes Wiegand verlassen, der nach Robert Becke der zweite Kämpfer war, der einen Sieg zum 2:4 für den Chemnitzer PSV beitrug.

Am 16. Juni geht es dann im Heimkampf in Leipzig um einen respektvollen Ausklang einer nicht ganz glücklichen Saison 2012.

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